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Erste Warnstreiks im Hamburger Handel

Tarifrunde 2019

Erste Warnstreiks im Hamburger Handel

Es scheint eine Wesensart der Hamburger Kaufleute zu sein, sich in Tarifrunden, wenn es um mehr Geld für ihre Beschäftigten geht, knauserig zu zeigen. Das gilt unabhängig davon, ob sie im Groß- und Außenhandel oder im Einzel- und Versandhandel ihr Geschäft betreiben.

Trotz guter Umsätze haben die Arbeitgeber beider Branchen bisher kein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch gelegt. So ist es kein Wunder, dass die Beschäftigten nun ihren Unmut vor die Betriebe tragen.

Den Anfang im Einzel- und Versandhandel machten am Montag die Beschäftigten der Handelslogistik von H&M und Hermes Fulfilment.

In einem ganztägigen Warnstreik machten über 300 streikende Kolleg*innen deutlich, was sie von dem Billigangebot der Arbeitgeber halten. Im Groß- und Außenhandel legten die Beschäftigten von Metro, Schütt Stahl und Spaeter am Donnerstag die Arbeit nieder und gingen in den Warnstreik. Rund 90 Kolleg*innen machten auch hier klar: Wie wollen »Gutes Geld für gute Arbeit!«